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Manuel Antonio

Meine zweite Woche hier verging wie im Fluge.

Nachdem ich mich in der ersten Woche nachmittags meistens gelangweilt hab, ist jetzt immer irgendwas los und ich lern immer mehr Leute kennen. In der Schule sind jetzt endlich mehr Schueler, zum Teil auch aus Deutschland oder den Niederlanden.
Neulich war ich dann bei meiner Spanisch-Lehrerin eingeladen. Ich sollte ihre Sohne kennenlernen und mein Spanisch bisschen anwenden. Das klappte zwar leider nicht ganz, weil die 2 Sohene hauptsaechlich Englisch mit mir redeten, war aber ein witziger Nachmittag. Hab mich mit ihnen naemlich richtig gut verstanden. Mit meiner Lehrerin versteh ich mich auch richtig gut und der Unterricht ist immer lustig. Und mein Spanisch wird dabei auch immer besser, ich kann halbwegs fluessig reden und versteh auch die Ticos, so lange sie nicht wie ein Wasserfall reden.
Ansonsten, wenn ich zu Hause bin, schau ich echt gern Fernseher. Die haben hier naemlich richtig coole Programme. Es kommen so viele aktuelle Filme, die immer auf Englisch sind mit spanischem Untertitel. So versteh ich auch alles und lern nebenher noch Spanisch. Sowas sollte es auch in Deutschland geben, eben mit deutschen Untertiteln.
Genialerweise hat meine Familie auch noch einen Internetanschluss - eine Flatrate! - und da der Sohn eh wenig zu Hause bin, hock ich auch oft vorm PC. Also schreibt mir ruhig e-Mails!

Am Wochenende wollte ich dann aber unbedingt aus San José raus. So bin ich mit Susi und Stefan am Freitag Richtung Pazifik Kueste losgefahren, nach Manuel Antonio (4 lange Stunden mit dem Bus). Nachdem die Reise sehr verregnet angefangen hatte, hatten wir dort dann super Wetter.
Als wir eine billige Unterkunft gefunden hatten - eine Cabina fuer 10 $ die Nacht - sassen wir erstmal am Strand, zusammen mit Fiona, einer deutschen Studentin, die hier ein Auslandssemester macht und die wir im Bus kennen gelernt hatten. Ein bisschen spaeter, beim Essen in einem Restaurant am Strassenrand, haben wir dann ein Faultier gesehen, das ganz und gar nicht faul war. Es ist an einer Stormleitung entlang geklettert, hat Blaetter gefuttert und war ziemlich aktiv. Dummerweise hatte ich meine Kamera nicht dabei.
Am Samstag sind wir dann frueh morgens in den Nationalpark Manuel Antonio gegangen und haben dort den ganzen Samstag verbracht. Was wir da gesehen haben, kann man eigentlich gar nicht beschreiben. Wir sind auf schmalen Pfaden mitten durch den Regenwald gestampft, manchmal auch ohne Orientierung, haben viele Fotos gemacht und die Natur genossen. In dem Park gibt es auch 3 wunderschoene Straende. Gerade als sich das Gruen oeffnete und wir auf einen riesigen Strand blicken konnten, sahen wir 2 Waschbaeren, die sich gerade ueber das Essen anderer Besucher hermachten. Die Tiere sind ziemlich interelligent und lassen sich auch gar nicht so leicht verscheuchen. So ist ein wenig spaeter ein Waschbaer zielstrebig auf einen Rucksack zugelaufen, hat ihn aufgemacht und ist mit einem Broetchen im Maul wieder abgehauen.
In dem Park sollte es auch viele Aeffchen geben. Als wir den Park erkundeten, sahen wir aber keinen einizigen. Aber als wir am Strand im Schatten von Palmen lagen, kamen ploetzlich 5 Aeffchen und turnten ueber unseren Koepfen in den Baeumen und Palmen rum. Ein tolles Erlebnis! Ich hab mich riesig gefreut, weil ich die unbedingt sehen wollte.
Im Schatten unter Palmen konnte ich gar nicht glauben, was ich da gerade erlebe. Die vielen Bilder, die man daheim von Traumstraenden und Palmen sieht, ich erlebte sie gerade in Realitaet!
Langsam ging dann auch die Sonne unter und wir mussten den schoenen Nationalpark verlassen. Mit einem Bananen-Shake in der Hand sassen wir dann am Strand und genossen den Sonnenuntergang und die ganze Atmosphaere.
Sonntags wollten wir nicht nochmal den Eintritt fuer den Park zahlen und waren dann an dem Strand von dem Ort Manuel Antonio. Dieser riesige Strand war auch recht schoen, wobei die im Park doch eindrucksvoller sind. Das Wasser war - wie im Park - total sauber, aber nicht ganz durchsichtig. Am Sonntag waren wir bis nachmittags nur am Strand und ich war so viel im Wasser, dass meine Haut schon aufweichte. Ein Freund von Fiona, der zufaellig auch in Manuel Antonio war, hat mich dann noch auf seinem Brett ins Surfen eingefuehrt. Aber auch ohne Brett konnte man da genial Wellensurfen, weil die Wellen und das Meer einfach nur perfekt waren.
Ziemlich fertig fuhren wir dann Sonntag Nachmittag zurueck ins stickige San José. Diesmal aber nicht im Bus, sondern mit einem Tico, den wir auch ueber Fiona kennen gelernt hatten. Sp sparten wir ein bisschen Geld und die Fahrt ging auch schneller.

Insgesamt kann ich eignetlich nur sagen, dass ein riesen Traum in Erfuellung gegangen ist, als ich da am Strand unter Palmen lag!

20.11.06 15:30

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