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Playa Hermosa, Guanacaste

La Fortuna und der Vulkan Arenal liegen ja noch auf der Bergkette der Cordilleras. Von der Vegetation gehoert es auch zum Regenwaldgebiet. Guanacaste dagegen ist total anderst.
Nachdem wir (bin mit meiner Family und der Reisegruppe mitgefahren) La Fortuna verlassen hatten, fuhren wir am Arenalsee vorbei, durch Cañas und Tilaran, hielten in Liberia, der Hauptstadt der Provinz Guanacaste, und kamen nach ueber 6 Stunden schliesslich an der Playa Hermosa an.
Waehrend der Fahrt veraenderte sich allmaehlich die Natur. Die typischen Regenwaldpflanzen wurden seltener und immer mehr Trockenwald war zu sehen. Interessant dabei, dass es in diesem Gebiet Baeume gibt, die wie bei uns zu dieser Jahreszeit die Blaetter abwerfen. Bei uns ists dann kalt, hier ist dagegen total heiss und es gibt keinen Regen! Es gibt auch viele gerodete Flaechen, die sehr savannenartig aussehen. Man koennte glatt glauben, man waere in Afrika.
Ein lustiges Highlight auf unserer Fahrt Richtung Meer war ein Gruppe kleiner Ameisenbaeren, die ueber die Strasse und am Strassenrand entlang liefen. Ganz suesse Tiere, vor allem die jungen.

Innerhalb von ein paar Stunden Autofahrt, veraendert sich die Natur so sehr! Aus dem regnerischen La Fortuna kommend, empfing uns in Guanacaste eine Affenhitze (min. 33°C). Als wir in dem wunderschoenen Hotel ankamen, konnten wir zwischen den Cabinas und Baeumen schon den Strand sehen. Das Hotel hat einen toll angelegten Aussenbereich der direkt in den Strand ueberging. Das heisst wir haben nicht mal eine Minute von unserem Zimmer bis zum Strand gebraucht! Der war auch wunderschoen. Playa Hermosa ist eine langgezogene Bucht mit feinem schwarzen Sandstrand und sehr ruhigem Wellengang. Auf der Hotelanlage gabs auch ein paar Haengematten mit Blick aufs Meer. Einfach traumhaft mit einer frischen Kokusnuss in der Hand in einer Haengematte zu liegen und das Meer zu beobachten! =)

Leider war in dem Ort nicht viel los, so dass wir abends auch nicht weggehen konnten. Wolle, ein paar andere aus der Reisegruppe und ich sind dann noch in eine mini-kleine Bar (so wie man sich eine kleine billige Bar direkt am Strand vorstellen wuerde, etwas heruntergekommen aber total freundlich). Danach lag ich noch bis um 1 in einer Haengematte und unterhielt mich mit meinem Bruder, mit dem Rauschen der Wellen im Ohr.
Am naechsten Tag bin ich dann gleich im Bikini zum Fruehstueck - tolles Buffet mit Gallo Pinto, Fruechten und Muesli - und danach sofort an den Strand. Als die anderen langsam nachkamen, beschlossen wir zu einer Plattform zu schwimmen, die wir morgens etwa 200m vom Strand entfernt entdeckt hatten. Von der Plattform aus hatten wir dann einen tollen Blick auf den Strand und die ganze Bucht.
Spaeter setzte ich mich in einen Pavillon unter Palmen und spielte endlich mal wieder Skat, zusammen mit Wolle und zwei anderen aus der Reisegruppe.
Als ich dann merkte wie spaet es ist, musste ich in aller Eile duschen, meine Sachen packen und zum Bus laufen. Ueber Liberia, wo ich umsteigen musste, fuhr ich dann etwa 5 h zurueck nahc San Jose.

4.1.07 18:27

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